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Sensen aus Freudenthal, so hieß es mehr als 150 Jahre lang. 1987 schloss die Sensenfabrik H. P. Kuhlmann Söhne ihre Tore. Damit hatte der älteste Leverkusener Industriebetrieb, dessen Anfänge sogar bis in das Jahr 1778 zurückführen, aufgehört zu bestehen. Das denkmalgeschützte Ensemble fiel in einen "Dornröschenschlaf". Der 1991 gegründete Förderverein Freudenthaler Sensenhammer e. V. stellte schließlich die Weichen für eine neue Nutzung der geschichtsträchtigen Gebäude.
Am 24. April 2005 war es soweit: Das Industriemuseum Freudenthaler Sensenhammer konnte eröffnet werden. Die Umwandlung der Sensenfabrik in ein "lebendiges" Industriemuseum unterstützten als Hauptsponsoren die Nordrhein-Westfalen-Stiftung, der Landschaftsverband Rheinland sowie die Kulturstiftung der Rheinischen Sparkassen.
Dem Besucher bietet sich das Bild eines weitläufigen Fabrikensembles mit Fabrikantenvillen, Arbeiterwohnhäusern, Stauteich und Wehranlage. In der neuen Dauerausstellung werden an den originalen Arbeitsplätzen die wichtigsten Schritte der Sensenherstellung erläutert. Man erfährt aber auch etwas über die Menschen, die hier gearbeitet haben. Und vielleicht steht man ihnen sogar "live" gegenüber, nämlich bei den Schmiedevorführungen, wenn eine vergangene Arbeitswelt wieder lebendig wird.
Unternehmen Sie eine Zeitreise, die bis in das 18. Jahrhundert führen kann. Wir begleiten Sie dabei und freuen uns auf Ihren Besuch.
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Foto Peter Frese |
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Foto Peter Frese |
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Foto Burkhard zur Bonsen |