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Stiftung NRW
Landschaftsverband Rheinland - Qualität für Menschen
Schüler-Kunstausstellung

Schweres Light - Skulpturen in Styropor
verwünschtICHverwunschen - surreale Fotografie


Arbeiten von Schülerinnen und Schülern der 12. u. 13. Jahrgangsstufe der Käthe-Kollwitz-Schule Leverkusen

21.02. - 19.04.2015

Die Ausstellung führte inszenierte Fotografien mit skulpturalen Arbeiten aus Styropor auf eine spannende Art und Weise zusammen.

Schweres Light
- Den Eindruck der Schwere in einem federleichten, weißen Material herzustellen, war für die Schülerinnen und Schüler eine echte Herausforderung. Sie hatten dafür jedoch äußerst interessante figurative und auch abstrakte Lösungen gefunden, die mit den Möglichkeiten des Themas reizvoll spielten.

Die Fotografien standen unter dem Thema verwünschtICHverwunschen. Sie stellten sich damit in die Tradition surrealistischer Kunst, die Träume zeigt und so Gefühlswelten, Ängste, Hoffnungen und Wünsche offenlegt. Die Schülerinnen und Schülern setzten hier oft sehr persönliche, anrührende und bemerkenswert offene Bildideen um, die auch fotografisch sehr bemerkenswert waren.


Der Besuch der alten Dame


Der Besuch der alten Dame
von Friedrich Dürrenmatt

Stationentheater des Literaturkurses der Q1 des Landrat-Lucas-Gymnasiums
Leitung: Frau Lungstraß-Isermann, Frau Westphal-Hamdoun

03. - 06. Juni 2014 - Schmiedehalle

"Der Besuch der alten Dame" ist eine tragische Komödie nach Friedrich Dürrenmatt aus dem Jahre 1956 und spielt in einer kleinen Stadt in Deutschland.

Die Geschichte zeigt einen Menschen, Claire Zachanassian, der aufgrund einer tief enttäuschten Liebe in die kleine Stadt ihrer Jugend zurückkehrt um Rache an ihrem ehemaligen Geliebten Alfred Ill zu nehmen. Dadurch glaubt sie, die verloren gegangene Gerechtigkeit wiederherstellen zu können. In ihrer Jugend wird Claire Zachanassian, damals noch Klara Wäscher, von ihrem damaligen Freund Alfred Ill schwanger. Dieser jedoch leugnet seine Vaterschaft. Einen Vaterschaftsprozess gegen ihn gewinnt Ill, indem er Zeugen besticht. Daraufhin verlässt Klara enttäuscht die Kleinstadt, verarmt und entehrt.

Durch mehrere Ehen wird Klara sehr vermögend. Die Milliardärin nennt sich nun Claire Zachanassian. Mit diesem veränderten Status kehrt die Dame in ihre Heimatstadt zurück. Der Ort ist mittlerweile verkommen und schmutzig.

Neben ihrem siebten Ehemann und Bediensteten bringt Claire einen Sarg mit sich. Die Bewohner und der Bürgermeister sind sehr aufgeregt. Sie erhoffen sich finanzielle Unterstützung durch den Besuch der Milliardärin. Bei einem Begrüßungsfest verspricht Claire der Stadt und ihren Bewohnern eine Milliarde und verlangt dafür Gerechtigkeit. Der Preis scheint zunächst hoch und menschenverachtend zu sein, doch schnell zeigt sich, dass das materielle Sein des Menschen sein Bewusstsein bestimmt und Gerechtigkeit käuflich ist ...

website.landrat-lucas.org


Hexenjagd


Hexenjagd (engl. The Crucible)
Tanztheater nach Arthur Miller

Eine Produktion der Tanz- und Literaturkurse der Jahrgangsstufe 9 des Landrat-Lucas-Gymnasiums Leverkusen
Leitung: Frau Lungstraß-Isermann, Frau Westphal-Hamdoun

20. - 22. Juni 2012 - Schmiedehalle

In dem kleinen Städtchen Salem überrascht der Pfarrer Samuel Parris seine Tochter Betty, seine Nichte Abigail und einige andere Mädchen bei einem okkulten Ritual im Wald. Einige der Kinder scheinen sich nicht von dem Schock der Entdeckung zu erholen. Sie werden ohnmächtig und krank, was nur von ihnen vorgetäuscht wurde, um sich selbst zu schützen. Da die "Krankheiten" der Kinder nicht von Ärzten zu erklären sind, entsteht schnell das Gerücht von übernatürlichen Ereignissen, von Teufelsbeschwörung und Hexerei.

Das Stück "Hexenjagd" basiert auf tatsächlichen Ereignissen. Miller schrieb das Stück als Kommentar auf die Kommunistenjagd in der McCarthy-Ära der Jahre 1947 bis ca. 1956.


Frühlings Erwachen


Frühlings Erwachen
von Frank Wedekind

Eine Produktion der Tanz- und Theaterkurse der Jahrgangsstufe 12 des Landrat-Lucas-Gymnasiums Leverkusen
Leitung: Frau Westphal-Hamdoun, Herr Halbach, Herr Wintersohl

08. - 11. Juni 2010 - Schmiedehalle

Das Drama "Frühlings Erwachen" von Frank Wedekind spielt um 1890 und handelt von den Pubertätsnöten der Jugend im wilhelminischen Zeitalter.

Das Schicksal des Melchior Garbor, eines außerordentlichen guten Schülers, verstrickt sich unglücklich mit dem der gleichaltrigen vierzehnjährigen Wendla Bergmann und dem seines schwulen Freundes Moritz Stiefel. Melchior will den ängstlichen Moritz von quälenden Grübeleien und sexuellen Zwangsvorstellungen befreien, indem er ihm eine Aufklärungsschrift zusteckt. Moritz aber verwirrt diese Lektüre so sehr, dass er sich nur schwer auf das Lernen konzentrieren kann und nicht in die nächste Klasse versetzt wird. Daraufhin nimmt er sich aus lauter Verzweiflung das Leben.

Unterdessen kommen sich Wendla und Melchior nähen. Dabei sind sie jedoch vollkommen unwissend, welche Folgen ihr Handeln haben kann, nämlich die, dass Wendla aufgrund eines versuchten Schwangerschaftsabbruches stirbt. Nach Moritz´Selbstmord findet sein Vater die ihm von Melchior zugesteckte Lektüre. Dafür muss Melchior sich vor den durch Namen wie "Affenschmalz", "Fliegentod", ... karikierten Professoren verantworten. Diese glauben, Moritz Stiefel habe sich wegen der Lektüre das Leben genommen. Moritz wird von der Schule verwiesen und von seinen Eltern in eine "Korrektionsanstalt" gebracht. Als er dort ausbricht und auf dem Heimweg am Friedhof Wendla Bergmanns Grab vorfindet, gibt er sich selbst die Schuld an ihrem Tod und will seinem Leben ein Ende setzen. Der tote Moritz mit dem Kopf unter dem Arm bestärkt ihn darin, indem er ihm die Erbärmlichkeiten des Lebens ausmalt. Sein Gegenspieler, der vermummte Mann als Symbol des unzerstörbaren Lebens, tritt Moritz´ Verführungen zum Tod heftig entgegen und zieht Melchior von den Gräbern fort.

Doppelmoral auf der Bühne im Sensenhammer
von Monika Klein (RP Leverkusen-Opladen, 10.06.2010)
Eben sprangen sie noch ausgelassen wie Kinder umher und tanzten zu Klezmermusik um einen Stützpfeiler. Im nächsten Augenblick kreist nur noch alles um Thema Nummer eins. Ängste und Nöte von Jugendlichen mit ihrer erwachenden Sexualität, Unwissenheit, Unsicherheit und ihre Zerrissenheit in der Pubertät deckt Frank Wedekinds Kindertragödie "Frühlings Erwachen" auf. (...)
Oberstufenschüler des Landrat-Lucas-Gymnasiums haben den Stoff neu aufgerollt und als Tanz- und Theaterprojekt erlebbar gemacht. Nicht auf der Theaterbühne der Schulaula, sondern an einem Ort, an dem sich damals das wirkliche (Arbeits-)Leben abspielte: im Freudenthaler Sensenhammer. (...) Der alte Text von Wedekind wurde hier in kleinen Häppchen serviert und in wohlformulierter aktueller Gebrauchssprache 2010 kommentiert. (...) Die Mitspieler vom Landrat-Lucas-Gymnasium haben sich ganz auf die Charakterisierung und Durchdringung ihrer Rollen konzentriert, so dass ihnen die Aufmerksamkeit der Zuschauer sicher war. Besondere Faszination ging natürlich von dem teils farbig ausgeleuchteten Raum aus, der sich mit hereinbrechender Dämmerung auch noch veränderte.


Geteiltes Leid


Geteiltes Leid
von Patrick Reichert-Young


Eine Produktion der Tanz und Theaterkurse der Jahrgangsstufe 12 des Landrat-Lucas-Gymnasiums, Leverkusen


17. - 19. Juni 2008 - Schmiedehalle

Das Drama thematisiert die Frage, ob der Mensch sozial determiniert sei und welche Möglichkeiten ihm dann blieben, seinem "Schicksal" zu entrinnen. Der unerschrockene Held des Theaterstücks versucht, durch die Aneignung von Wissen und Bildung in eine höhere Klasse aufzusteigen. Trotz der Warnungen seines Vaters und seines Freundes glaubt er an die soziale Gerechtigkeit des politischen Systems und an die Macht des Wissens.

www.landrat-lucas.de


Nana attacks - Kunstausstellung in der Schmiedehalle

Ein Kooperationsprojekt der Gesamtschule Leverkusen-Schlebusch (GLS) mit dem Industriemuseum Freudenthaler Sensenhammer

07. - 14.09.2008

Die Arbeiten entstanden im Sommer 2008 in den jetzigen Klassen 8d und 8e der Gesamtschule Schlebusch. Den Ausgangspunkt des kleinen Kunstprojekts bildete Niki de Saint Phalle und ihre Nanas. Die Schülerinnen und Schüler zeichneten zunächst Oberflächenentwürfe in vorgegebenen Nanaformen auf Papier. Es sollte eine eigene Zeichensprache zur Gestaltung der Figurenoberfläche entwickelt werden. Im zweiten Arbeitsschritt entwarfen die Jugendlichen eigene Figuren mit individueller Farb- und Zeichengestaltung. Danach begann die praktische Objektarbeit mit Papier, Kleister und Utensilien wie Draht, Eierkarton, Joghurtbechern und Kleber. Stand der „Figurrohbau“, wurde die komplette Figur geweißt und anschließend farblich gestaltet. Zum Schluss lackierten die Künstler ihre Figuren, um den Farben mehr Glanz zu geben und die Oberfläche der Figuren widerstandsfähiger zu machen.

 


Attacke der Achtklässler
von Monika Klein (rp-online, 06.09.2008)
Das Industriemuseum Freudenthaler Sensenhammer steht ab Sonntag im Zeichen der Nana-Figuren. Schüler der Gesamtschule Schlebusch haben bunte Fantasie-Skulpturen gebastelt und stellten sie nun eine Woche lang aus.
Am Anfang des Kunstprojekts stand ein Film über die Künstlerin Nicki de Saint Phalle und damit die Auseinandersetzung mit deren Nana-Figuren. Das hat Spuren hinterlassen bei Unterstufenschülern der Gesamtschule Schlebusch. Und diese Spuren sieht man noch in der Ausstellung, die am Sonntag im Industriemuseum Freudenthaler Sensenhammer eröffnet wird. Denn auch die Schüler, die mittlerweile die Klassenstufe acht besuchen, haben kleine und äußerst bunte Fantasie-Figuren geschaffen. Manche orientierten sich stark am berühmten Vorbild, anderen gelang es, sich weiter davon zu entfernen und selbst Figuren, Muster und eigene Farbgebungen zu erfinden.

Eine Gruppe von Schülern brachte die vielen kleinen Skulpturen am Freitag nach der Schule in den Sensenhammer. Zusammen mit Kunstlehrer Engelbert Engel suchten sie in der Schmiedehalle nach geeigneten Plätzen, um den stillgelegten Industrieraum mit „Nana attacks“ ziemlich zu verwandeln. Vor weißen Wänden hätte man sie nicht schöner inszenieren können, diese dicken bunten Wesen zwischen Mensch und Tier, die ihre Nasen, Arme, Fühler keck in den Raum strecken. Vor rußiger Klinkerfassade oder auf rostigen Maschinen fallen sie besonders gut ins Auge.
Ferhat Koca hat sich eine Leiter besorgt, um seinen „Fantasiegleiter“ in der Luft an Rohren zu befestigen, denn dieser sollte möglichst in der Luft schweben. Er erzählt, wie er und seine Klassenkameraden die Ausstellungsstücke selbst gebaut haben. Aufgeblasene Luftballons beklebten sie ganz dick mit Zeitung und weißem Papier, arbeiteten dabei Plastikbecher oder Papprollen ein, die nun als Gliedmaßen dienen.
Nach der grundsätzlichen Formgebung kam die Gestaltung der Außenhaut dran, bei der sich manche Schüler besonders viel Mühe gegeben haben. Die 13-jährige Melanie Girndt hat überall nach Mustern und Formen gesucht, um ihrer Figur ein möglichst einzigartiges Aussehen zu geben. Und Fabian Schmidt formte ein Fischwesen, das von allen Seiten betrachtet völlig anders aussieht. (...)









Schüler-Kunstausstellung



Schweres Light - Skulpturen in Styropor
verwünschtICHverwunschen - surreale Fotografie, 2015

Der Besuch der alten Dame

Die Rheinische Post Opladen berichtete von den Theaterabenden 2014:




Geteiltes Leid



Geteiltes Leid, 2008



Geteiltes Leid, 2008



Geteiltes Leid, 2008

Schüler-Kunstausstellung



Nana attacks, 2008



Nana attacks, 2008



Nana attacks, 2008



Nana attacks, 2008



Nana attacks, 2008